Notizen eines angehenden Papstes:
Bergoglios Manuskript im Original

›Habemus Papam‹ nach der Wahl von Papst Martin V., 1415

›Habemus Papam‹ nach der Wahl von Papst Martin V., 1415
(Bild von Wikimedia Commons)

Ende März, also nicht lange nach der Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst Franziskus, berichteten deutsche Medien aufgeregt von einer pro­gramma­tischen Rede, die Kardinal Bergoglio vor Beginn des Konklaves in der General­kongregation gehalten habe. Diese Rede, oder besser gesagt: die Notizen des Kardinals dafür waren nach der Wahl mit dessen Erlaubnis veröffentlicht worden. Freilich waren die Angaben in vielen deutschen Medien etwas vage und die Zitate derart kurz, dass sich sicher nicht nur ich (als inter­essierter Nicht-Katholik) fragte, was genau der angehende Papst denn nun gesagt oder nicht gesagt hatte.

Wer deshalb, um diesen ominösen Notiz­zettel wenigstens selbst be­urteilen zu können, nach dem spanischen Original suchte, hatte es zunächst nicht ganz leicht; jedenfalls habe ich eine Weile gebraucht, bis ich das Gesuchte auf der Web­site der kubanischen Zeitung Palabra Nueva fand: Transkription des Manuskriptes mit Bildern.

Nachschrift Mai 2013: Ich hatte diesen Link hier notiert, um anderen, die vielleicht ebenfalls nach dem Original suchen, die Arbeit abzu­nehmen. Inzwischen ist die ent­sprechende Zeitungs-Seite sogar in einer Fußnote des deutschen Wikipedia-Artikels verlinkt, sodass mein Hinweis obsolet sein dürfte. Ich lassen ihn aber mal zu Referenz-Zwecken stehen: quod scripsi, scripsi …